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Girls-Day – und ein bisschen Boys-Day – bei der Skornia Metallverarbeitung

Kein Wunder, wenn die Chefin der Skornia Metallverarbeitung – Marie-Luise Keller – Metallbaumeisterin und auch Obermeisterin der Metallinnung Gelnhausen/Schlüchtern ist: dann weiß sie, was auch Mädchen in diesem Bereich zu leisten in der Lage sind, und hat daher einen Girls-Day angeboten.

Girls-Day bei der Skornia Metallverarbeitung
(K)eine Veranstaltung vom anderen Stern!

Die Chance sich über Berufe der Metallverarbeitung zu informieren nahmen 5 Mädchen und 3 Jungen am 27.April für einen halben Tag wahr, die dieses Angebot der Skornia Metallverarbeitung auf der Internetplattform für Girls-Days entdeckt hatten.

Nach einer Begrüßung durch Silvia Stock – verantwortlich für Warenverkehr und Logistik – erfolgte die wichtige Sicherheitsunterweisung. Als erste Station gab es einen Einblick in das Arbeiten mit dem Schweißbrenner.

Feuer und Flamme für den Schweisserberuf!

Es folgte ein Rundgang durch die Zerspanung und man landete dann beim Zuschneiden an der Aluminiumkreissäge. Hier durften die Teilnehmer schon das erste Mal selbst Hand anlegen und Teile in die Säge legen und diese betätigen. Da zu einem guten Arbeitsresultat auch das Entgraten gehört, war der nächste Arbeitsgang schon vorgegeben.

Beim Anreißen und Körnen für Bohrungen in ein Flachaluminium merkten die Teilnehmer, wie wichtig eine gute Vorbereitung vor der eigentlichen Fertigung ist.

Girls-Day praktisch
Na klar, das kann ich!

Und dann flogen auch schon die Späne an der Ständerbohrmaschine. Und wie bereits gelernt, stand das Entgraten – dieses Mal mit Akkuschrauber und Senker – auf dem Lehrplan.

Richtig anspruchsvoll wurde es beim manuellen Gewindeschneiden. Nochmals ganz heiß ging es beim MAG-Schweißen zu– einem besonders anspruchsvollen Schweißverfahren.

Girls-Day an der Säge
So, jetzt übernehme ich das Kommando!

Bei der Fortsetzung des Rundgangs zur Blechabteilung wurden die Kräfte der Kantbank demonstriert. Ganz „herzlich“ wurde es beim Laser. Als kleine Überraschung wurde für jeden Teilnehmer ein Herz mit seinem Namen ausgelasert. Und wie jetzt alle wissen, ist eine schöne Oberfläche wichtig, die durch das Glasperlstrahlen erreicht wurde.

Wer so viel erlebt und auch schon ein bisschen gearbeitet hat, hat sich die abschließende Pizza beim gemeinsamen Essen redlich verdient.

Alle haben viel voneinander erfahren und gelernt.

Und vielleicht hat es ja auch bei dem einen oder anderen für seine Berufswahl „gefunkt“. Schließlich gibt es schon Anfragen nach einem Praktikumsplatz. Die Skornia Metallverarbeitung bildet in diesem Jahr zum Feinwerkmechaniker und zum Metallbauer aus.

Silvia Stock fand nach dem Girls-Day auf jeden Fall: „Die Mädchen waren mal mindestens so taff wie die Jungs.“

Laserschneiden am Girls-Day
Das Metallhandwerk: ein Beruf mit Herz!